Informationen zur Psychotherapie

Was bedeutet Psychotherapie ?
 
Psychotherapie meint wörtlich übersetzt die "Behandlung seelischer Probleme".
Es geht dabei um die gezielte Auseinandersetzung mit den eigenen Einstellungen, Gefühlen und Verhaltensweisen, ihrer Entstehung und ihrer Veränderung.
 
Nach dem Psychotherapeutengesetz müssen alle PsychotherapeutInnen nach dem Studium der Psychologie eine Zusatzausbildung mit staatlicher Anerkennung (Approbation) abgeschlossen haben. Kinder- und JugendlichentherapeutInnen können auch (Sozial-)Pädagogik studiert haben.
 
Indikationen zur Psychotherapie sind z.B. depressive Störungen, Ängste, Zwänge, psychosomatische Störungen oder psychische Beeinträchtigungen aufgrund schwerer körperlicher Erkrankungen, traumatischer Erlebnisse oder Psychosen.
 
 
Wie wird Psychotherapie finanziert ?
 
Gesetzlich Krankenversicherte können PsychotherapeutInnen mit ihrer Chipkarte direkt aufsuchen. Privat Versicherte sollten aufgrund sehr unterschiedlicher Vertragsgestaltungen vor Beginn der Psychotherapie mit der Krankenversicherung klären, welche Kosten übernommen werden.
 
Nach 5-6 vorbereitenden Gesprächen wird über die Indikation einer Psychotherapie entschieden. Parallel dazu wird ein körperlicher Befund durch einen Haus- oder Facharzt angefordert. Als Kassenleistung anerkannt sind derzeit analytische Psychotherapie, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Verhaltenstherapie.